Neues von Enea, dem umtriebigen Drum&Bass-Produzenten und -DJ vom Bodensee. Einst Frontmann des Liveprojektes “Astral Travelling” ist er heute als Plattenaufleger erfolgreich von Disko zu Disko unterwegs zwischen Konstanz, Schwarzwald und Sardinien. Im Gepäck hat er auch seine eigenen Vinylscheiben, die er unter anderem bei seinem Stammlabel Have A Break veröffentlicht.
Einmal mehr ist der Wahl-Freiburger nun auf dem Digital-Ableger des Kölner Basswerk-Labels (“Basswerk Files”) mit ein paar Tracks vertreten. So teilt er sich die dritte Auflage der “Liquid Jazz”-Serie mit dem australischen Act ATP und läutet mit seinen smoothen Rollern standesgemäß den Frühling 2011 ein. Reinhören und kaufen kann man bei Beatport.
Nach seinem letzten Streich hat Douala-DJ Double-L nun die zweite Folge seiner “Beat it!” Mix-Serie an den Start gebracht. Herausgekommen ist ein weiterer wilder Kraut-und-Rüben-Mischmasch mit Zutaten von Hip Hop über Future Disco, House, Dubstep und Ragga bis zu, tatsächlich, Ace of Base. Außerdem grüßen kräftigt gemashuppt oder geremixed Aloe Blacc und INXS. Yeah! Los geht’s:
Eine meiner Lieblingsrubriken im altehrwürdigen Groove Magazin ist das “Musikzimmer”: Ein Fotograf ist zu Gast bei mehr oder weniger recht bekannten DJs (die meist in superhohen, superaltbaumäßigen, supergroßstädtischen Wohnungen in London, Berlin oder Paris zuhause sind und dort selbstredend einen Haufen Platten, CDs und anderen Musikkram unterzubringen haben) und porträtiert den Platz, an dem Musik gemacht, gehört und archiviert wird.
Von schnieken Designerwohnungen über die klassische Studentenbude mit Fahrradparkplatz in der Wohnung und DJ-Setup Marke Eigenbau bis hin zum sympathisch-chaotischen Musiker-Saustall ist alles mit dabei. Gemeinsam haben viele meist nur das eine: das Expedit von Ikea, das Standardmöbel unter den Tonträgerregalen.
Ein Trend macht sich in Zeiten digitaler Revolution aber auch in den Musikzimmer-Fotoserien bemerkbar: es gibt immer weniger Platten (nach dem Motto: “Die Sammlung steht im Keller des Elternhauses”) und immer mehr Macs zu sehen.
Eine schöne Galerie derartiger Bilder gibt es übrigens auf einer Musikzimmer-Facebook-Seite. Edit: Leider wurden offenbar einige Promi-Buden von der Seite wieder entfernt. Egal, ein Blick in die Galerien lohnt sich trotzdem.
Und Dein Zimmer?
Nun interessiert uns natürlich brennend: Wie sieht es bei Euch zuhause aus, liebe Wohnzimmer-DJs, Bedroom-Produzenten und Musikfreaks. Schickt uns eure Bilder und ein paar Zeilen dazu, aber bitte vorher ein bisschen aufräumen:
Möglicherweise legen die DJs der nahen Zukunft ja nur noch mit ihrem iPhone, iPad oder sonstigen Spielzeugen auf. Doch das Ding hier kommt mit seinem Riesenglasdisplay samt Multitouch-Steuerung noch eine gehörige Spur nerdiger daher als ein schnödes Handtelefon und bringt definitiv das gewisse Raumschiff-Flair in die Disko. Oder zumindest in den Hobbykeller von Rodrigo Campos aus Santiago de Chile. Der hat “Töken” nämlich erfunden. Bisher ist das Angeberteil aber nur ein Prototyp und noch weit davon entfernt, demnächst im Club oder der Kneipe Deiner Wahl zu stehen.