Sommer vorbei, Reclaim the Beats da

Erste Party nach der Sommerpause! Oder auch letzte Party vor der Winterpause? Wie auch immer: „Reclaim the Beats“, das coolste Drum&Bass-Fest zwischen Riss und Bodensee und ganz sicher eine der dienstältesten Clubreihen im Douala Ravensburg (seit 2002, #volloldschoolbaby), ist zurück für eine Nacht. Und zwar am Samstag, den 24. September 2016. Mucke? Vorne: Drum&Bass von zart bis hart mit Doppel-L und Mellokat. Hinten: Reggae, Dancehall und Funky Stuff mit der Keep it Real Crew. Yeah.

Reclaim the Beats am 24.09.2016

Reclaim the Beats! am 24.09.2016

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Party: 14 Jahre Reclaim the Beats!

Flyer RTB 2016-1 Blog

„Reclaim the Beats!“ meldet sich wieder einmal zurück für eine Nacht im Douala. Und zwar 14 Jahre und ein paar zerquetschte Wochen nach der Premiere dieser Clubnacht anno 2002. Also save the date: Samstag, 23. April 2016.

Das Geburtstagsständchen singt mit MC Fava eine Rampensau der internationalen Königsklasse. Der Breisgau-Bomber ist beim führenden Drum&Bass-Label Hospital Records unter Vertrag und repräsentiert die Londoner auf den Bühnen der Welt. An seiner Seite gibt sich die bezaubernde Kanadierin Wadjit erstmals in Ravensburg die Ehre. Als Frontfrau der Radiostation Bassdrive.com serviert sie tausenden Fans weltweit die frischesten Beats.

Mit von der Party sind natürlich auch die Residents Double-L und Mellokat. Und auf dem zweiten Tanzflur heizen Suzzlic Stereo mit ihrer lässigen Mischung aus Reggae und Funky Bass ein.

Happy Birthday, Reclaim the Beats!

13 Jahre „Reclaim the Beats!“

Flyer RTB 2015 Max Romeo
„Reclaim The Beats!“ – die wahrscheinlich berühmteste Drum&Bass-Party zwischen Riss und Bodensee und ganz sicher eine der dienstältesten Clubreihen im Douala – wird 13!

13 Jahre – muss so ein krummes Jubiläum extra gefeiert werden? Wir meinen: unbedingt. Schließlich ist man nun im besten Flegelalter angekommen und sowieso immer noch genauso „on fire“ wie bei der Premiere, damals im Februar 2002. Seit dieser Nacht groovt der Drum&Bass wieder regelmäßig durch den Kultschuppen am Ravensburger Bahndamm. Und wer hat da nicht schon gerockt? Hinz und Kunz standen bei „Reclaim the Beats!“ in all den Jahren in der Douala-Kanzel oder auf der Live-Bühne: vom Weltstar bis zum Dorf-DJ von nebenan.

Und einer aus dieser langen Liste singt dem frisch gebackenen Party-Teenager jetzt das Geburtstagsständchen: Der Engländer MC Mike Romeo, einer der besten und elegantesten seines Fachs, gastiert zum ersten Mal nach längerer Zeit wieder in Ravensburg und wird am Mikrofon durch den Jubiläumsabend am Samstag, 11. April 2015 führen.

Daneben am Start ist natürlich auch das DJ-Stammpersonal: Double-L und Mellokat vorne, die Reggae-Boys und Festivalhelden der Keep it Real Crew hinten.

Also: Happy Birthday, RTB!

„Reclaim the Beats!“ ist wieder da…

Flyer RTB Fava

Och Menno, das war doch nur ein schlechter Aprilscherz. Nix Clubwechsel, nix Tschüss Douala, auch wenn das der eine oder andere aus dem Internet vielleicht gerne gesehen hätte:

Douala Facebook

No Way, „Reclaim the Beats!“ startet diesen Samstag, 12. April 2014 hochoffiziell, unter Garantie und natürlich im stadtbekannten Pennerkeller nach mehrmonatiger Winterpause endlich in die neue Clubsaison.

Ein Jahr, in dem es gleich drei mehr oder weniger klassische Jubiläen zu feiern gibt: Das Douala, der ewige Club, wird 2014 bekanntermaßen unglaubliche 30 Jahre alt, während „Reclaim the Beats!“ seinen, öhm, zwölften Geburtstag zelebriert. Krumm, ja, aber hey: Erstmal nachmachen! Richtig rund ist dann wieder Jubiläum Numero drei: die DJ-Dienstjahre unseres Residents Mellokat, der heuer auch nach zwei Jahrzehnten an den Decks immer noch bei den Disko-Kids mitspielen darf.

Doch das ist alles nicht so wichtig. Denn wie eine alte Fußballerweisheit sagt: Entscheidend is auf’m Platz! Und da ist Champions League angesagt. So ist es doch tatsächlich gelungen, unseren Lieblings-Lieblings-MC Fava davon zu überzeugen, dass Ravensburg doch viel schöner ist als London, Sardinien und New-York-Rio-Tokio oder wo der Feger sich auch sonst so ständig rumtreibt auf den großen Drum&Bass-Bühnen der Welt. Egal, am Samstag gehört er Euch! Und wie heißt es so schön über den Mann mit den 1000 Skills: Produzenten zerren ihn ins Studio, Partyveranstalter schwören auf seinen Flow und im Netz kursieren Mitschnitte seiner Liveshows mit den ganz Großen der DJ-Szene. Genau!

Fava übernimmt also morgen im Douala das Kommando. Und den Rhythmus der Nacht geben ihm nicht nur die „Reclaim the Beats!“ Macher DJ Double-L und DJ Mellokat vor, sondern auch die Jungs von Klangkunst, die mit ihren „Commaklar“-Partys in hiesigen Gefilden bestens bekannt sind und bei ihrem RTB-Gastspiel ganz gewiss wieder zeigen werden, dass sie es auch mit den gebrochenen Beats draufhaben.

Und im hinteren Douala-Raum gibt es hochprofessionelle Reggae-Unterhaltung mit den Dancehall-Königen der Keep it Real Mannschaft. Das wird hot wie immer. Da tropft der Schweiß von der Decke und die Taubenkacke fließt von den Wänden. Wir schwörn!

Reclaim the Beats: Abschied vom Douala Ich bin wirklich nur ein Aprilscherz

JohnB

Abschied nach zwölf Jahren: Die seit 2002 im Ravensburger Douala beheimatete Clubreihe „Reclaim the Beats!“ hört auf – und macht an anderer Stelle weiter.

„Ihr braucht mehr Glamour!“ Diese Aussage von Gast-DJ John B (Bild oben) habe die Partyveranstalter schon vor einigen Jahren zum Nachdenken über die Zukunft ihrer angestaubten Clubreihe gebracht. Nun sei man sicher, den richtigen Schritt zu machen. „Die Zeit ist einfach reif“, so die Clubmacher Double-L und Mellokat, die sich mit dem Location-Wechsel auch einem ganz neuen Publikum öffnen möchten.

Die nächste, für den 12. April angekündigte Party findet zwar noch statt, allerdings ist an dem Abend nur der hintere Raum des Doualas geöffnet. Als Ersatz für den abgesagten Drum&Bass-Floor gibt es für alle Facebook-Friends einen exklusiven Podcast mit den Resident DJs und dem gebuchten MC Fava.

Dann heißt es: Tschüss, Douala, und ein neues Kapitel wird aufgeschlagen. Laut Partyveranstalter steht man derzeit in engen Verhandlungen mit namhaften Clubs aus der Region wie dem „Hugos“, dem „Zirkuss“ und dem „Top 10“ über eine Residency.

Douala – der ewige Club

Douala 80er

30 Jahre, so alt wird keine Sau, hätte mein Opa gesagt. Und so alt wird normalerweise auch kein Club. Nicht in Berlin und nicht anderswo, und auch nicht in der Pampa. Nur das Douala, dieser abgefuckte Verschlag am Ravensburger Bahndamm, trotzt unverwüstlich allen Naturgesetzen des Nachtlebens und ist immer noch da. Am 9. März 1984 – der VfB Stuttgart stand an der Spitze der Fußball-Bundesliga, die Postleitzahlen waren noch vierstellig und die Fönfrisuren saßen – eröffnete der Laden erstmals seine Türen.

Ich mag ja alt sein. Aber längst nicht alt genug, um die Douala-Anfänge mitbekommen zu haben, damals in den Achtzigern. Hans Nieswandt (From Disco to Disco), DJ, Schreiberling und am Bodensee aufgewachsen,  ist noch älter. Und alt genug, um die Douala-Anfänge mitbekommen zu haben, damals in den Achtzigern – und das auch in seinem sowieso charmant geschriebenen Büchlein „plus minus acht“ zu erwähnen:

„Es war ein Samstag im Frühling 1983 (ha, Druckfehler! Die Red.), im damals gerade neu eröffneten Club Douala in Ravensburg. Ich bekam dafür 200 Mark, was eine Menge Geld war (…). Das Douala war ein smart designter, cocktailesker Club, passend zur Popmusik der Zeit. Ich spielte alles, was amtlich war: Scritti Politti, Indeep, Malcolm McLaren, PigBag, Kurtis Blow, Run DMC, Die Krupps, Konk, Dexya Midnight Runners, Defunkt, Talking Heads, Kid Kreole, Liaisons Dangereuses, Orange Juice, T-Ski Valley, The Clash (die Disco-Phase), Jocelyn Brown, TomTom Club, Heaven 17, ABC… Dazu benutzte ich einen Plattenspieler und ein Tapedeck.“

Tja, und so wie auf dem Reklameplakat (siehe oben) sah es damals in den frühen Clubjahren wohl tatsächlich aus. Als ich selbst – viele Jahre nach Herrn Nieswandt – mein DJ-Debüt im Douala geben durfte, war aus der cocktailesken New-Romantics-Bar ein Techno-Schuppen der Oberklasse geworden. Jeff Mills, Laurent Garnier, Sven Väth. Einfach alle waren da. Vollgas. Daneben war Mitte der Neunziger aber auch der musikalische Mischmasch-Donnerstag ein ziemlicher Place-to-be. Und da, als Vertretung des Resident-DJs, stand ich zum ersten Mal in der Douala-Kanzel. Ob es auch 200 Mark dafür gab, weiß ich ehrlich gesagt nicht mehr. Aber: Es wäre auch 1995 noch eine Menge Geld gewesen. Gut, für Hans Nieswandt seinerzeit wahrscheinlich bereits nicht mehr so arg, für mich schon.

Douala Wall

Völlig gagenunabhängig gab ich natürlich mein Bestes im ungewohnten Job des Allround-DJs, aber ich glaube, die Leute hätten dann doch lieber ihren alteingesessenen Resident am Ruder gehabt. Wie auch immer. Während ich also Bucketheads, Nightcrawlers, Sens Unik, die Beastie Boys und James Last auflegte (ein stadtbekannter Indianer drückte mir in jener Nacht als Dank für „Happy Brasilia“ kurzerhand zehn Mark in die Hand – auch viel Geld damals), ließ sich ein Mädel im seinerzeit noch größeren Backstage von ihrem Privat-Friseur die Haare richten. Spätestens da wusste ich: Im Douala darf Dich gar nix wundern.

Auch keine Razzia wie jene zur Jahrtausendwende, die kurzzeitige Schließung danach – und das Comeback unter Sicherheitsstufe dunkelrot. 2002 kam dann auch der Drum&Bass zurück ins Douala. Drüben in Konstanz lief gerade die „Basslastic“ so richtig heiß, hier auf der anderen Seeseite war dagegen schon eine ganze Weile so ein bisschen tote Hose in der Sache gewesen. Dabei hatten sich ab 1997 die großen Jungle-Nasen von Ed Rush bis Bailey, von Krust bis Peshay im Douala noch die Klinke in die Hand gegeben. Aber jetzt: Drum&Bass ist tot, Alter, da geht nix mehr. Egal, man kann‘s ja mal probieren, dachte ich. Hei, Johnny, wie wär‘s mal wieder? Ja, mach mal, hieß es. Und dann haben wir das halt so gemacht. Am Anfang nur für den wirklich harten Kern, danach für immer mehr. Und – nach einem kleinen Päuschen in der Saison 2010/11 – machen wir das auch heute noch.

RTB Douala

Der diesjährige „Reclaim the Beats!“-Geburtstag ist zwar im Vergleich zum glamourösen Douala-Jubiläum ein recht krummer, aber zwölf Jahre sind ja schließlich auch nicht schlecht. Pi mal Daumen immerhin fast die Hälfte der Clubhistorie. Insofern sind wir ja auch irgendwie ein kleiner bescheidener Teil des Ganzen. Aber wir feiern erst – Preview – am 12. April 2014. Natürlich im Douala, dem ewigen Club.

Dort, wo Kemistry & Storm in einer kalten Januarnacht 1997 ein magisches Metalheadz-Gastspiel zelebriert und quasi die D&B-Lunte am Bodensee entzündet haben, wo Grandmaster Flash ebenso schon hinter den Decks stand wie zahlreiche Residents, die mit ihren eigenen Partyreihen regelmäßig das Haus rocken. Motto: Fette Beats drinnen, fettige Pommes draußen. Douala-Style, Baby. Oder, wie es im offiziellen Club-Organ heißt:

„Auch im neuen Jahrtausend nach einigen existenziellen Wirren des Clubs (wie auch der Clubscene im allgemeinen) mit dem Alltag niedriger buerokratischer Beweggruende sagen wir allen Nachtmenschen deren Lebensmotto: ‚I wanna rock my life‘ ist, ‚Beweg deinen Arsch mit Hirn und Seele, enjoy innovative Musik-Kultur & rock the 21st Century.’“

Also Happy Birthday, Du alte Hütte.

21st Century Marschmusik

„Reclaim the Beats!“, die dienstälteste Drum&Bass-Party zwischen Riss und Bodensee meldet sich mal wieder zurück und feiert ihr x-tes Comeback. Jetzt am Samstag. Im Douala, wo sonst:

Webflyer RTB 2013 Sept A

Wer auflegt? Guckst Du Rückseite:

Webflyer RTB 2013 Sep B

Darkside Dan, der als FX Farmer bekannt ist wie ein bunter Hund und mit seiner Boygroup „Funkanomics“ von Kanada bis Rumänien den Marsch bläst, spielt ein exklusives Set. Dazu gesellen sich die „Reclaim the Beats!“-Macher Double-L und Mellokat.

„Gibt’s au wiadr en Emsie?“ Jau. Und zwar einen richtig guten. Am Mikrofon die Ehre gibt sich der Londoner Mike Romeo, der vor einem Jahr im Douala mit seinen Rhymes nicht nur die Ladys verzaubert, sondern auch wirklich den letzten Hipster von der Bar auf den Dancefloor gelockt hat.

Und hinten? Die ganze Nacht Reggae/Dancehall und Bass Music mit den Lausbuben von Suzzlic Stereo.

Ach ja, Gewinnspiel gibt’s hier.

Zurück im Douala – für eine Nacht


Kaum steht der Sommer vor der Tür, kehrt „Reclaim the Beats!“ noch einmal zurück – für eine Nacht. Mit von der Party ist Enea, the Italian Stallion, der das Douala zuletzt vor zwei Jahren amtlich zerlegt hat. Der „Beatalistics“-Labelchef und „Sun&Bass“-Resident kocht auch diesmal mehr Styles als seine Mamma Pasta. Es erwartet uns ein Abend voller Drum&Bass und Dubstep, mit brandneuem Zeug, alten Hits, echten Rewinds und natürlich mit den „Reclaim the Beats!“-Machern Double-L und Mellokat. Am Mic ist wieder MC Sinista aus Mannheim. Also einer der Besten im Land, der im März bei der letzten „Reclaim the Beats!“ mit seinen Reimen auch wirklich den letzten Hipster von der Bar und auf den Dancefloor gelockt hat.
Und hinten? Reggae und Dancehall wie immer. Diesmal mit der Keep it Real Crew.

Morgen: Reclaim the Beats!

Die Spatzen pfeifen es von den Dächern: Es ist wieder einmal soweit. Die gute alte „Reclaim the Beats!“ (Jahrgang 2002) ist zurück im Douala. Für eine Nacht. Morgen. Yeah, yeah, yeah:


…und einmal umdrehen:

Aus dem Programmheft:

Was haben Drum&Bass Superstars wie Andy C, Pendulum und DJ Hype gemeinsam? Genau! Sie alle haben schon zusammen mit MC SINISTA unzählige Partys in ganz Europa gerockt! Höchste Zeit also, dass der Mannheimer Ausnahme-Vocalist in unser aller Lieblingsclub aufläuft. Und zwar am Freitag, den 22. März, wenn RECLAIM THE BEATS! endlich wieder für eine Nacht ins Douala zurückkehrt. Die Residents Double-L und Mellokat können es einfach nicht sein lassen und servieren den besten Drum&Bass und Dubstep von heute, übermorgen und gestern.
Auf dem zweiten Floor gibt es ein Wiedersehen mit gute alten Freunden aus Stuttgart. Hier feuern die Rudeboys von Suzzlic Stereo eine dicke Ladung Reggae, Dancehall und Ghettofunk ab.