Playlist: DJ Krush – Kemuri

Für unsere Rubrik Playlist kramen wir heute einen Klassiker des Japaners DJ Krush heraus. Unglaubliche 17 Jahre hat das Ding jetzt mittlerweile auch schon auf dem Buckel.

Krush hatte seinerzeit bereits sein selbstbetiteltes Debütalbum veröffentlicht, das es allerdings zunächst nur als Japan-Import zu kaufen gab, womit er als Produzent hierzulande noch unter der Kategorie Geheimtipp lief. Sein Durchbruch kam dann mit „Strictly Turntablized“, einem reinen Instrumentalalbum voller Dopebeatz (wie man damals zu sagen pflegte), auf das das Motto seines Labels „Mo‘ Wax“ wie die Faust auf’s Auge passte: „Head Music For Mad Lifted Beat Junkies.“

Als die dazugehörige Maxi-Single – die sich Krush mit Labelkollege DJ Shadow teilen musste – anno 1994 erstmals auf meinem Plattenteller lag und das knisternde Schweigen der Einlaufrille unvermittelt durch einen dermaßen fetten Beat durchbrochen wurde, hatte dieser mich schon nach den ersten Sekunden gepackt. Einer der deepsten und zugleich druckvollsten Kopfnickertunes, die der Japaner je gebastelt hat – und eine Eintagsfliege ist aus ihm ja nun wirklich nicht geworden. Auch heute immer noch zeitlos gut: Kemuri.

kemuri

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